Letzte Kommentare

  • Emilio: Anni und Anna das Beste : ) Ich will ein mal für...
  • epagee: Schöner Artikel, auf den Punkt getroffen.
  • plista: Vielen Dank für Ihr Feedback “habiger”....

Presse Kontakt

Ihr Ansprechpartner:
Frau Tora Söderlind - Manager Events, PR & Market Research

Tel: +49 (0) 30 4737537-63
E-Mail: ts@plista.com

Einnahmen erhöhen

Domain eintragen:

Jetzt neue Kunden gewinnen!

Budget festlegen:

Bannerblindheit als Chance?

Aus gegebenem Anlass möchten wir heut wieder einmal die Gelegenheit nutzen, die Vorzüge des plista-Konzepts gegenüber klassischeren Online-Werbeformaten vorstellen. Bei klassischer Online-Werbung denkt der geneigte Nutzer zuallererst an großformatige Werbebanner, die beim Öffnen einer Seite aufpoppen, sich frech über den ganzen Bildschirm spannen, ihm die Sicht auf das Wesentliche versperren, ausschließlich jene Aufmerksamkeit für sich beanspruchen können, die sich dem Suchen und Finden des X-Buttons widmet und in den ganz üblen Fällen auch noch ungefragt den Gehörgang strapazieren.

Popup-Banner, die auf anstrengende Art und Weise den Surfvorgang unterbrechen, stellen die nervigste Form von Bannerwerbung dar, aber natürlich geht es auch anders. Auch wenn man nicht vergessen darf, dass das Online-Marketing mit Bannern maßgeblich seine Anfänge genommen hat, haben die lange Zeit unverzichtbaren Formate heute in den meisten Fällen aber viel von ihrer Relevanz eingebüßt. Karsten Zunke hat ein Interview mit Carsten Theisen vom Marktforschungsunternehmen TNS Infratest geführt, das die Banner-Relevanz diskutiert und auch die Frage beleuchtet, warum Formate wie plista immer wichtiger werden.
weiterlesen »

Aus Monolog mach Dialog – Der Trendreport 2011

Auch wenn Google + in letzter Zeit eine Menge Aufmerksamkeit bekommen hat und wertvolle Akzente, auch für die Zukunft, im Social-Media-Bereich setzen konnte, soll es heute wieder einmal um Facebook gehen. Es scheint heutzutage ein absolutes Muss zu sein, als Unternehmen nicht nur einen gut funktionierenden Online-Auftritt, sondern auch eine offizielle Facebook-Seite zu haben. Selten genug wird bei der Umsetzung die Frage gestellt, ob sich denn die entsprechenden Zielgruppen überhaupt auf Facebook rumtreiben und wenn ja, ob man sie mit der Seite erreicht. Diesem grundsätzlichen Problem zum Trotz kann man aber davon ausgehen, dass mittlerweile tatsächlich fast alle möglichen Zielgruppen der verschiedensten Unternehmen über Facebook zu erreichen sind. Damit tun sich nicht nur großartige Selbstdarstellungs- und Akquise- sondern auch die oft beschworenen und wichtigen Dialog-Möglichkeiten auf.


(Quelle: blog.zucker-kommunikation.de)

Zucker.Kommunikation hat zusammen mit den Digitalagenturen pilot und buddybrand auch dieses Jahr wieder offizielle Facebook-Unternehmensseiten untersucht und dazu den„Trendreport Juli 2011: Facebook, Marken und TV in Deutschland“ veröffentlicht. Dabei wurden vor allem jene Unternehmen analysiert, die durch hohe Werbeausgaben im TV-Bereich auffielen.
weiterlesen »

Google Plus – Warum gerade jetzt?

Das Internet ist bekannt dafür, einen unglaublichen Hype für bestimmte Neuheiten auslösen zu können. Bei diesen Neuheiten kann es sich um Autos, Lampen, iPhone-gesteuerte Flugdrohnen, Neon-Klingelschilder oder sogar Duschgel handeln, wie Old Spice eindrucksvoll bewiesen hat. Was gut gemacht ist und gefällt, egal aus welcher „Offline-Branche“ es stammt, kann durch das Netz zu ungeahnten oder aber auch wohlkalkulierten Höhenflügen gelangen. Noch euphorischer aufgenommen werden meist Neuheiten, die der Fachmann als endogen oder systemintern bezeichnen könnte. Online-Neuheiten. Warum das so ist, ist schnell erklärt.

Zum einen liegt es an der Selbstreferentialität des Verbreitungsmediums. Jede Plattform berichtet gern über sich selbst, daher ist es logisch, dass das Internet betreffende Nachrichten im Internet auch stärker kommuniziert werden. Der Start eines neuen Fernsehsenders würde im Fernsehen auch überdurchschnittlich stark kommuniziert werden. Zum zweiten, und der Punkt ist wesentlich wichtiger, liegt die Euphorie in der Möglichkeit bedingt, sich die Neuheiten, über die gerade berichtet wird, sofort selbst anzuschauen. Die Old-Spice-Spots waren großartig, aber trotzdem musste man erst mal in die nächste Drogerie rennen und Geld ausgeben, um einen Eindruck des Produkts zu bekommen. Damals bei facebook und jetzt bei Goolge Plus ist das anders. Alles nur ein bisschen Tastengeklimper und Mausgeklicke entfernt bzw. eben naheliegend. Und warum Google Plus gerade jetzt? Wo liegt der Mehrwert?
weiterlesen »

Die Blogosphäre und der professionelle Journalismus – Teil 3

Im dritten und letzten Teil unserer kleinen Serie über das das Verhältnis zwischen der Blogosphäre und dem professionellen Journalismus stehen diese Woche die Durchführung und Auswertung der Untersuchung, die daraus resultierenden Ergebnisse und zumindest der Versuch eines Fazits über die journalistische Professionalität der Blogger und ihrer Plattformen.

Wir hatten uns im zweiten Teil darauf verständigt, aufgrund der besseren Vergleichbarkeit jene deutschen Blogs als Untersuchungsmaterial zu betrachten, die Software, IT, digitale, Technik, soziale Netzwerke und Gadgets als Hauptinhalt thematisieren und in Jens Schröders deutschen Blogcharts vom 31. März 2011 die zehn vordersten Plätze belegen. Hier also auch noch einmal der kurze Hinweis. Die Untersuchung wurde bereits vor einiger Zeit durchgeführt, daher sind die Daten zwar nicht topaktuell, dafür die Tendenzen. Zur Auffrischung hier noch einmal die untersuchten Blogs:

1. Basic Thinking Blog (Platz 6 der Top 100)
2. engadget German (Platz 8 der Top 100)
3. netbooknews.de (Platz 10 der Top 100)
4. Gizmodo (Platz 13 der Top 100)
5. macnews.de (Platz 14 der Top 100)
6. GoogleWatchBlog (Platz 16 der Top 100)
7. mobiFlip.de (Platz 22 der Top 100)
8. ifun/iPhone (Platz 28 der Top 100)
9. Loadblog (Platz 53 der Top 100)
10. Macerkopf (Platz 69 der Top 100)

(vgl. Schröder 2011)

Anhand dieser Blogs wurde die Untersuchung nach den Variablen, wie im ersten Teil der Serie operationalisiert, durchgeführt. Insgesamt wurden dabei 20 Artikel, zwei für jeden Blog, auf die Erfüllung bzw. Nichterfüllung von je acht Variablen bezüglich der inhaltlichen Qualität der Artikel geprüft. Nachdem die Auswahl der zu untersuchenden Blogs zuvor dezidiert begründet wurde, ist natürlich auch die Auswahl der entsprechenden Artikel von größter Wichtigkeit. Es wurden also jene Artikel zur Untersuchung ausgewählt, die am 17. Mai um 09:30 Uhr die beiden neuesten Veröffentlichungen darstellten und bei denen es sich nicht um kenntlich gemachte „Sponsored Posts“, also bezahlte, Werbe- oder PR-Veröffentlichungen, handelte. Diese Methode wurde angewendet, da zu diesem Tag und dieser Tageszeit jede Art von Artikel die gleiche Chance hatte, die neueste Veröffentlichung darzustellen und somit jedes Element aus der Grundgesamtheit der Artikel Eingang in die Stichprobe finden konnte. Die Grundlage der ersten Untersuchung bilden nun die Kriterien von Weischenberg, Kleinsteuber und Pörksen (nachzulesen in Teil 1).
weiterlesen »

Die Blogosphäre und der professionelle Journalismus – Teil 2

Vergangene Woche haben wir unsere kleine Serie über das Verhältnis zwischen der Blogosphäre und dem professionellen Journalismus mit einem kurzen Abriss über die wissenschaftliche Fundierung begonnen. Wir haben drei Kriterien-Kataloge zur Erfassung journalistischer Professionalität vorgestellt und einen ausgewählt, der als Grundlage der Untersuchung dienen soll, die dann nächste Woche vorgestellt wird und die Serie abschließt. Heute soll es also um die Frage gehen, welche Blogs es gibt, wie man Meinungsführerschaft messen kann und welche Blogs schließlich auf journalistische Professionalität untersucht werden sollen.

(Tißler 2007)

Seinen Anfang hat der Blog Mitte der 1990er Jahre als Online-Tagebuch genommen, in dem Leute mehr oder weniger subjektiv über Dinge schrieben, die sie interessierten und damit auch mehr oder weniger bedeutsame Ereignisse des öffentlichen Lebens kommentierten. Seitdem hat eine ganz erstaunliche Differenzierung in Professionalität, Selbstverständnis und Zweck von Blogs stattgefunden. Große Dominanz in der Zahl haben weiterhin die privaten Blogs, die aus Freude am Schreiben geschrieben werden und meist auch gar keinen Anspruch auf Professionalität erheben. Thematisch ist der Blog ja vor allem ein Special-Interest-Medium, da exakteste Zielgruppen-Interessen bedient werden können. Das Spektrum reich hier vom allgemeinen Nachrichten- und Technik-Blog über Unternehmens-, Mode- und Watch-Blogs, um nur einige wenige zu nennen. Auch Spaß-Blogs wie Nercore oder der Failblog liegen hoch im Trend. Die Frage ist also, wie sich eben dieser Trend bestimmten und die Bedeutsamkeit von Blogs erfassen kann, egal welchen Themen sie sich nun widmen.
weiterlesen »

Die Blogosphäre und der professionelle Journalismus – Teil 1

Eine der größten Fragen des Zeitalters der neuen Medien ist die nach der Professionalität der Blogosphäre. Der klassische Journalismus begründet seine Überlegenheit gern mit dem professionellen Stand und noch lieber klammert er sich daran, um durch die vielfältigen Informationsangebote von Blogs und Co. nicht ins Hintertreffen zu geraten. Und die Blogosphäre spielt häufig sogar mit, oft genug betont sie in ihrem Selbstverständnis nämlich die bewusste Abgrenzung zu journalistischen Normen und nimmt sich durch formale Vermischung von Nachricht und Kommentar beliebige Freiheiten heraus. Die Frage könnte daher lauten: Wollen Blogger überhaupt als Journalisten bzw. als professionell wahrgenommen werden? Besteht sowohl der Reiz als auch der Vorteil nicht viel eher in der Macht des Informellen? Hätte, könnte, würde, Selbstverständnis hin oder her, die Frage muss lauten: Ist es wissenschaftlich rechtens, Blogger als professionelle Journalisten zu bezeichnen? Der Suche nach der Antwort möchten wir uns in einer kleinen, dreiteiligen Serie widmen. Den Anfang heute stellt die Einleitung und wissenschaftliche Fundierung. Der Mittelteil in genau einer Woche wird sich mit den unterschiedlichen Typen von Blogs und der Selektion des Untersuchungsmaterials beschäftigen. Den Schlusspunkt in genau zwei Wochen stellen die Untersuchungsergebnisse und ihre Auswertung dar.

Lassen Sie uns also zunächst der Frage zuwenden, was denn professioneller Journalismus überhaupt ist. Die Wissenschaft weiß, je nach Ansatz, viele Antworten zu geben. Auf drei davon möchten wir näher eingehen.
weiterlesen »