Interview mit Juliane Burghardt

Im fünften Teil der Mitarbeiter-Interview-Reihe stellen wir heute Juliane Burghardt (27 Jahre alt) vor.

Juliane Burghardt

Juliane, was war der erste Berufswunsch, an den du dich erinnern kannst?
Das klingt vielleicht etwas klischeehaft, aber als Kind wollte ich immer Tierärztin werden. (Anmerkung der Redaktion: Hier scheint sich ein Muster abzuzeichnen. Fast jeder Mitarbeiter empfindet seinen ersten Berufswunsch als klischeehaft, so groß die Unterschiede auch sind.)

Wie ging dein Weg von da an weiter und was hat dich zu plista verschlagen?
Ich habe nicht auf einen bestimmten Berufswunsch hingearbeitet, sondern interessengebunden studiert. Ich war schon immer sehr sprachaffin. Sprache bedeutet für mich die Basis sämtlicher Kommunikation und damit auch für alles, was darüber hinausgeht. Zudem bin auch sehr an Fremdsprachen, insbesondere an der englischen, interessiert. So kam für mich die Entscheidung, Linguistik, Anglistik und Amerikanistik zu studieren.
Auf plista bin ich in der Tat eher zufällig gestoßen. Das rührte daher, dass mein Freund vor eineinhalb Jahren ein Praktikum bei plista gemacht hat und sehr begeistert von dem Team und der Atmosphäre war. Auf der Suche nach einem neuen Studentenjob, habe ich einmal per Mail angefragt, ob genereller Bedarf an Support-Kräften bestünde, was die Organisation der Büroabläufe etc. betrifft. Nach einem spontanen Vorstellungsgespräch war dann auch alles geklärt.

Wofür bist du bei plista zuständig?
In erster Linie bin ich Mitglied des Organisationsteams. Meine Bereiche sind da sehr vielseitig. Ich kümmere mich außerdem um die Personalarbeit und die Bewerbungen. Des Weiteren bin ich bei plista ein bisschen das Mädchen für alles und unterstütze hauptsächlich Christian und Manon. Als studentische Aushilfe bin ich in der Regel drei Tage pro Woche hier.

Und was schätzt du an der Arbeit in einem Startup?
Die Arbeit bei einem Startup wirkt auf mich sehr dynamisch. Seien es die Arbeitsabläufe oder der regelmäßige Zuwachs an neuen Mitarbeitern .Aufgrund der immer wieder neu zu besetzenden Praktikantenstellen haben wir hier auch einen gewissen Grad an Fluktuation. Zudem lernt man immer wieder neue Leute kennen und die Zusammenarbeit findet auf einer sehr netten und unkomplizierten Ebene statt. Mich fasziniert die Tatsache, dass man ziemlich stark auf sich allein gestellt ist und ein hohes Maß an Selbstständigkeit an den Tag legen muss, um seine Ziele zu erreichen.

Du hast einen recht branchenfernen Werdegang hinter dir. Wie geht es nach plista für dich weiter und was sind deine Ziele?
Das ist ein spannendes Thema *lacht*! Ich werde jetzt erst einmal meine Studien abschließen. Wohin es danach weiter geht, ist noch offen. Vielleicht bleibe ich auch noch ein bisschen bei plista, schließlich bin ich ja gerade auch dabei, mich so richtig einzuarbeiten und in die Materie einzutauchen. Ich finde es auch sehr spannend, mit meiner geisteswissenschaftlichen Perspektive auf das Business zu gucken. Da es für mich auch keine starre Berufsbezeichnung gibt, würde ich später gerne in der Linguistik, insbesondere in der Phonetik weiterforschen und könnte mir auch eine Uni-Karriere sehr gut vorstellen.

Hast du irgendwelche Hobbies, die dich einzigartig machen?
Ob mich irgendeines meiner Hobbies einzigartig macht, weiß ich nicht, aber da ich momentan sehr viel Zeit in Uni und Arbeit investiere, ist es immer ein kostbares Gut, Zeit mit Freunden verbringen zu können. Zudem reise ich sehr gerne. Ich mag Küsten, die Natur und die Kultur fremder Länder. Afrika ist da in erster Linie mein Favorit. Ich würde auch sehr gerne wieder dorthin und beispielsweise für ein Tierhilfsprojekt o.Ä.arbeiten. Des Weiteren interessiert mich Kultur generell immer, ich gehe gerne in Ausstellungen, Museen oder auch hin und wieder ins Kino.

In welchen sozialen Netzwerken bist du angemeldet und welche Relevanz bzw. Glaubwürdigkeit hat Werbung dort für dich?
Ich habe mich auf Druck von Freunden bei Facebook angemeldet *lacht* und nehme dort natürlich Werbung wahr und empfinde dies oft auch als störend. Ich finde es aber auch interessant, dass die Werbung ähnlich wie bei plista nutzerbezogen ist. Sobald du eben Fan von einer Seite oder einer Sache bist, bekommst du entsprechende Werbung geliefert. Als tofuliebende Vegetarierin kam dann irgendwann die Werbung einer Tofumaschine auf mich zu und das fand ich erst mal befremdlich. Werbung ist zwar gut und wichtig, aber gerade im Internet fühle ich mich oft durch große Banner- und Pop-up-Werbung gestört.

Wer sind deine Vorbilder, was inspiriert dich?
Ich habe generell keine Personen als Vorbilder. Ich schaue oft zu Menschen auf, die auch schon in jungen Jahren viel erreicht haben. Ich finde auch Professoren sehr bemerkenswert, die eine super Art und Weise haben, didaktisch vorzugehen und dabei eine gewisse Gelassenheit an den Tag legen. Generell finde ich eine gelungene Mischung aus Erfolg und Bodenständigkeit sehr faszinierend.

Das Internet wird oft und gerne als eine Welt der unbegrenzten Möglichkeiten und der völligen Meinungsfreiheit bezeichnet. Jedoch bestimmen die großen Suchmaschinen, was wir lesen, hören, schauen, kaufen und überhaupt zu Gesicht kriegen. Widersprechen dieser Umstand und die Notwendigkeit der Suchmaschinenoptimierung nicht dem eigentlichen Prinzip der uneingeschränkten Informationsfreiheit?
Dieser These würde ich so pauschal erst einmal bestätigen. Wir sind beispielsweise alle durch Wikipedia geprägt. Man bekommt einen gewissen Input vorgesetzt und nutzt diesen. Das ist aber längst noch nicht alles, was sich zu diesem Thema im Netz finden lässt. Da man ja auch in kurzer Zeit viele Informationen benötigt, spricht das Konzept der großen Suchmaschinen für sich. Man sollte natürlich immer kritisch hinterfragen, was man da so alles im Internet findet. Stimmt das überhaupt? Habe ich eine andere Meinung dazu? Gibt es noch andere Quellen?

Wie sieht für dich die Zukunft des Online-Marketing aus und welche Rolle könnte plista dabei übernehmen?
Ich denke auf jeden Fall, dass die Branche noch lange nicht satt ist und dass dort noch wesentlich mehr geht. Jedoch geht das gesamte Online-Business für mich auch mit einer gewissen Schwammigkeit einher. Es bietet sich aber auf jeden Fall noch Raum für mehr. Das plista-Modell hat eine tolle Idee, steht auf einer sehr soliden Basis und hat alle Potentiale, sich weiterzuentwickeln. Und wenn dann das Sales-Team noch gute Arbeit leistet *lacht*…

Hättest du völlig freie Hand, wie würdest du deinen Arbeitsplatz gestalten?
Ich könnte mir auch vorstellen, meinen Arbeitsplatz aus Deutschland auszulagern, in ein schöneres, mediteraneres Klima (Anmerkung der Redaktion: Juliane muss die Hitze der letzten Tage eindeutig zu Kopf gestiegen sein…). Ein Arbeitsplatz im Freien wäre auch großartig, ich bin ein absoluter Naturfreund. Geschlossene Räume und Klimaanlagen finde ich anstrengend .Ich hätte gern mehr frische Luft und viel Grün, vielleicht nicht immer ein Schreibtisch sondern auch mal nur die Wiese.

Zum Abschluss: Hätte plista ein Tier im Logo, für welches würdest du dich entscheiden?
So ein Tier gibt es bestimmt noch gar nicht *lacht*! Wobei, eine Katze könnte ich mir gut vorstellen. Katzen sind selbstständige Wesen, lassen sich nicht verbiegen und sind individuell. Diese Eigenschaften würde ich auch plista zuschreiben. Katzen sind natürlich auch launische, sehr eigene Wesen und legen viele Facetten an den Tag – mal kollegial, mal lieb, dann auch wieder eigensinnig. Die Eigenschaften einer Katze sind eben Aspekte, die in gewisser Weise jede Firma hergibt und die meiner Meinung nach auch ganz gut auf plista zutreffen.

Herzlichen Dank, Juliane!

Kategorie: plista - Das Team

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