Der Marketing-Mix in kleinen und mittelständischen Unternehmen

99,7 % aller umsatzsteuerpflichtigen Unternehmen in Deutschland sind kleine und mittelständische Unternehmen. Eine genaue begriffliche Definition ist zwar schwierig, dennoch gibt es gewisse Kriterien, die die Zugehörigkeit zu einer der Unternehmensklassen beleuchten.
Das Institut für Mittelstandsforschung Bonn ordnet Unternehmen, die nicht mehr als zehn Mitarbeiter beschäftigen, oder deren jährlicher Umsatz eine Million Euro nicht übersteigt, den kleinen Unternehmen zu. Entsprechend groß fällt die Spanne der mittelständischen Unternehmen aus. Entweder bewegt sich hier die Zahl der Beschäftigten zwischen 10 und 500, oder der jährliche Umsatz liegt zwischen einer und 50 Millionen Euro.

Aufgrund der großen Unterschiede sowohl in der Größe als auch im Budget der kleinen und mittelständischen Firmen, sind Online-Marketing und Web 2.0 für viele kein wirkliches Thema. Welche effizienten Marketing-Maßnahmen möglich sind und welche Potentiale das Internet, sofern entsprechend genutzt, für eben diese Unternehmen bietet, soll der folgende Beitrag verdeutlichen.

Die R+V trägt schon einige Hinweise zusammen. Große und etablierte Firmen haben den vermeintlichen Vorteil, eine Menge Geld für Werbung aufwenden zu können und große Aufmerksamkeit damit zu erzielen. Fernsehwerbung und überregionale Anzeigen müssen kleine Firmen aber gar nicht interessieren, da sie die Möglichkeit haben, allein durch ihre Arbeit eine stärkere regionale Bekanntheit zu erreichen und sich auch in beratender Funktion direkt am Kunden zu orientieren.
Die Konzentration auf regionale Aufmerksamkeit hat allgemeine Gültigkeit. Sie lässt sich durch preiswerte Werbeanzeigen in der Regionalzeitung, Plakatwerbung, das Verteilen von Flyern oder zum Beispiel Rabattaktionen erreichen. Ein Eintrag in die „Gelben Seiten“ ist außerdem erforderlich.

Weitere Werbemöglichkeiten ergeben sich durch Pressearbeit. Da Öffentlichkeitsarbeit und PR wesentlich weitere Felder mit einer Vielzahl an einzelnen Disziplinen sind, sollten sich kleine und mittelständische Unternehmen auf den grundlegendsten Zweig, nämlich die Pressearbeit, konzentrieren. Hierbei geht es um das Erreichen weiterer Bekanntheit durch entsprechende journalistische Artikel über das eigene Unternehmen. Diese Maßnahme impliziert eine hohe Glaubwürdigkeit und hat außerdem den Vorteil, nicht mit direkten Kosten, wie etwa Anzeigenschaltung, verbunden zu sein. Es ist allerdings notwendig, sich gewisse PR-Grundbausteine zu setzen, über die auch das Presseportal informiert.
Welche Informationen Ihres Unternehmens könnten die Öffentlichkeit besonders interessieren? Dabei hilft es, sich genau über die eigenen Stärken klarzuwerden und diese kommunikationswürdig aufzubereiten. Gibt es eine sehr hohe Nachfrage nach einem bestimmten Produkt Ihres Unternehmens? Was grenzt Sie von Mitbewerbern ab? Haben sie eine Aktion für Ihre Kunden geplant? Was ist sonst sowohl für die Presse als auch Ihre Kunden interessant? Im Anschluss stehen das Verfassen einer entsprechenden Pressemeldung, gern auch mit der Möglichkeit zu Fototermin oder Interview und die Auswahl der geeigneten Zielmedien, die auch Interesse an Ihrer Mitteilung haben könnten. Ein gut begonnener Journalistenkontakt kann vor allem im regionalen Bereich auch eine langfristige Zusammenarbeit bedeuten und hat damit einen besonderen Nutzen.

Aber wie steht es um Marketingmaßnahmen im Internet?
Das Problem ist schnell erklärt. Die Unerlässlichkeit, heute im Internet mit einer eigenen Seite vertreten zu sein, leuchtet zunächst vielen Geschäftsführern ein. Anschließend mangelt es jedoch oft an der Ausdauer, den eigenen Internetauftritt auch entsprechend zu pflegen. Nur so kann aber ein adäquater Nutzen entstehen. Und damit nicht genug. Ein schlecht gepflegter und nicht regelmäßig aktualisierter Internetauftritt, der im schlimmsten Fall auch noch an Unübersichtlichkeit krankt, ist die beste Negativwerbung. Da das Internet für die meisten potentiellen Kunden den primären Informationspool darstellt, erzeugt ein schlechter Auftritt dort sofort das Image von Inkompetenz auch in allen anderen Bereichen. Dass der Schlosser mit schlechtem Internetauftritt seine Arbeit nicht automatisch schlecht macht, interessiert in diesem Fall nicht. Es gilt lediglich, den Umstand dieser Denkweise zu akzeptieren und daher das Potential eines eigenen Internetauftrittes auszuschöpfen oder offline zu bleiben. Die Perspektive Mittelstand hat schon einige grundlegende Erfordernisse zusammengetragen.

Ein anständiger Internetauftritt unterstützt Sie erheblich bei der Neukundengewinnung. Strahlt die Website Kompetenz aus und hebt sich in wichtigen Aspekten gar von Mitbewerbern ab, hat der potentielle Kunde schon einen wichtigsten Anreiz, Ihr Produkt zu kaufen oder Ihre Dienstleistung in Anspruch zu nehmen. Per Newsletter ist außerdem die Versorgung bereits akquirierter Kunden mit neuen Informationen möglich.
Wer sich außerdem die Schnelllebigkeit des Internets zu Nutze machen will, ist zusätzlich auf sozialen Netzwerken oder mit einem Blog vertreten. Die Nähe zu potentiellen Kunden, die auch untereinander über Ihr Unternehmen kommunizieren, ist dabei einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren. Schlechte Nachrichten können sich natürlich über diese Kanäle ebenso schnell verbreiten, sie bieten aber auch die Möglichkeit, Missgeschicke kommunikativ in Echtzeit wieder „geradezurücken“.

Einer der größten Vorteile des reinen Online-Marketings sind wohl die Abrechnungsmodelle, mit denen das Werbebudget und der zu erreichende Effekt wesentlich besser als im klassischen Marketing kalkuliert werden kann. Bei CPC (Cost per Click) z.B. zahlen Sie nur, wenn Ihre ausgelieferte Werbung auch geklickt wurde, bei CPA (Cost per Action) sogar nur dann, wenn der Benutzer einen vorher definierten Vorgang auf Ihrer Seite ausgeführt hat, etwa die Infobroschüre angefordert.
Smartes Online-Marketing nach dem plista-Konzept bringt gerade für kleine und mittelständische Unternehmen enorme Vorteile, da das mitunter eng bemessene Budget nicht für großflächige Banner oder Pop-ups ver(sch)wendet wird, sondern die Werbung wirklich Ihre relevante Zielgruppe findet und sich damit schneller rentiert. Da durch entsprechende Targeting-Maßnahmen regionale Eingrenzungen der Werbung möglich sind, wird zusätzlich der Anspruch unterstrichen, für eine bestimmte Region kompetenter Ansprechpartner in Ihrer Branche zu sein.

Der Service, den plista für Werbetreibende bietet, kann hier in Anspruch genommen werden.

Kategorie: News, plista

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