Die Internetkonferenz re:publica 2010 – eine kleines Resumé

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Es war die Woche der Konferenzen. Das Management von plista war in München auf der Internetworld Konferenz, auf der re:publica 2010 in Berlin und Teilnehmer an den Horizont Masters in Arlberg. Alles in allem eine erfolgreiche Woche. Viele neue Kontakte geknüpft und frisches Web Know-How gesammelt.

Heute, zwei Tage nach der Konferenz und nach dem die ganzen Eindrücke verarbeitet sind, fass ich die wichtigsten Punkte der republica kurz zusammen. Das Motto der diejährigen republica war “nowhere” (ausgesprochen “now und here”). Die Konferenz zieht viele Blogger in Ihren Bann, da Blogs und Blogger u.a. eines der wichtigsten Themen dieses Events sind. Es gab jede Menge Vorträge zu Blogs im Allgemeinen, ihrer Monetarisierung und der Rechtslage auf diesem Terrain.

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Fotos by: Anna Lena Schiller

Ein weiteres bedeutendes Thema war die Zukunft von Zeitungen. Wie sieht hier die Monetarisierung aus? Wann schreiben die Online Präsenzen von Verlagshäusern endlich schwarzen Zahlen? Sind Festangestellte Journalisten in Zukunft passé? Jeff Jarvis, u.a. U.S. Amerikaner und der Autor vom Bestseller “What would Google do?”, bot in Vorträgen interessante Einsichten. Seiner Meinung nach befinden sich die Verlagshäuser und Journalisten in einer revolutionären Phase. Jetzt werden die Weichen für die Zukunft gelegt. Die Strukturen in diesem Geschäft ändern sich maßgeblich und wer sich schnell genug anpasst und diese Herausforderung annimmt, wird nach dieser Phase erfolgreich weiter bestehen. Die, die es nicht tun, werden sehr wahrscheinlich untergehen.

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Fotos by: Anna Lena Schiller

Politik im Web und wer überhaupt das Recht besitzen darf im Internet Gesetze festzulegen, war das dritte große Thema der republica 2010. Einige Themen zur Netzneutralität boten hier nützliche Einsichten. In den USA wurde zum Beispiel erst kürzlich diskutiert, ob die großen Player AT&T und Comcast das Recht besitzen dürfen, das Internet quasi für sich zu beanspruchen oder ob es ein generelles Gut der Allgemeinheit ist. Ein endgültiges Resultat steht bisher nicht fest. Es hätte aber weitreichende und negative Folgen für den Endkonsumenten, wenn das Internet einigen wenigen Playern im Markt gehört und sie darüber bestimmen dürfen, was sein darf und was nicht.

Es gab noch einige weitere gute Vorträge zu Innovation, Datenschutz und anderen Themen. Würde aber für einen Blogartikel den Rahmen sprengen. Bedanken will mich noch mal auch bei Anna Lena Schiller. Sie hat mir die Erlaubnis gegeben, die Zeichnungen (Bild 2 und 3) von Ihr veröffentlichen zu dürfen. Ihre Zeichnungen sind immer parallel während der Vorträge der einzelnen Redner enstanden. Mehr Infos zu Ihr auf: www.annalenaschiller.com

Kategorie: News, Publisher, plista

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