Tipp: wie Verlage mit Google umgehen müssen

Rupert Murdoch will Google komplett aus seiner NewsGroup ausschließen, andere widerum suchen nach besseren Lösungen. Heute ist auf druckbesser ein Artikel erschienen, der zu diesem Thema eine Studie und die Erfahrungswerte zahlreicher Verleger veröffentlicht. Die ausführliche Variante muss man allerdings erst gegen eine Gebühr erwerben.

Der Artikel:
Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) veröffentlicht mit der Studie „Kooperation und Konfrontation – Wie müssen Verlage mit Google umgehen?“ die weltweit erste Untersuchung zum Verhältnis von Zeitungen und Google. Dazu hat die Autorin Katja Riefler mehr als 200 Entscheider der deutschen Zeitungsverlage zu ihrem Umgang mit Google befragt.

Insgesamt haben rund zwei Drittel der Zeitungsverlage in Deutschland (63 Prozent) ihr Internetangebot für Suchmaschinen optimiert. 21 Prozent der Zeitungsverlage planen dies. Bis zu 50 Prozent ihrer Seitenzugriffe im Internet erhalten die Zeitungen im Durchschnitt über Google. Mehr als die Hälfte der Verlage glaubt, dass Anzeigenkunden künftig von ihrem Verlag ein Angebot für Suchwortwerbung im Internet erwarten. 71 Prozent der Verlage empfinden Google zugleich als Freund wie auch als Konkurrenz.

Das sind Ergebnisse der weltweit ersten und jetzt veröffentlichten Studie zum Verhältnis zwischen Zeitungsverlagen und dem Suchmaschinenanbieter Google. Autorin der vom Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) in Auftrag gegebenen Untersuchung ist die Verlagsberaterin Katja Riefler (München). Für ihre Expertise befragte sie mehr als 200 Entscheider in deutschen Zeitungsverlagen zu ihrem Umgang mit Google. „Das Verhältnis zu Google ist äußerst ambivalent – und zugleich ist es von hoher strategischer Bedeutung für die Unternehmen“, urteilt Riefler.
Studie „Kooperation und Konfrontation – Wie müssen Verlage mit Google umgehen?“

Dabei werden die strategischen Planungen in den Medienhäusern von den Überlegungen über Chancen und Gefahren bestimmt: Welche Auswirkungen hat Google auf das angestammte Geschäft der Verlage? Wie kann man von den Angeboten des Online-Giganten profitieren und in wieweit muss man sich dagegen schützen?

Basierend auf den Umfrage-Ergebnissen zeigt die Autorin in ihrer Studie Möglichkeiten auf, was Verlage tun können, um Nutzer noch stärker an sich zu binden. Zudem weist sie Wege auf, wie Verlage ihren Anzeigenkunden eine noch direktere Zielgruppenansprache bieten und sich als professioneller Partner der lokalen Unternehmen präsentieren können. Der Report versteht sich nicht als Rezeptbuch zum richtigen Umgang mit Google, sondern soll wichtige Entscheidungshilfen für die Verlage liefern.

Die Studie „Kooperation und Konfrontation – Wie müssen Verlage mit Google umgehen?“ ist sowohl als PDF als auch als Paperback erhältlich. Die gedruckte Fassung kostet pro Exemplar 38,00 Euro für Mitgliedsverlage und 48,00 Euro für Nicht-Mitglieder (zuzüglich Versandkosten). Die PDF wird für 19,00 Euro an Mitgliedsverlage und für 29,00 Euro für Nicht-Mitglieder abgegeben. Bestellung über buch@bdzv.de oder über zv-online.de.

Kategorie: Publisher

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  • Emilio: Anni und Anna das Beste : ) Ich will ein mal für...
  • epagee: Schöner Artikel, auf den Punkt getroffen.
  • plista: Vielen Dank für Ihr Feedback “habiger”....

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